Geschichte
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war dieses urwüchsige
schroffe Tal kaum begehbar. Die reißende Bode wurde
damals noch nicht reguliert und hatte einen höheren
Wasserstand. Da noch keine Wege ausgebaut waren, konnte
man nur am Flussbett ins Talinnere vordringen. Erst mit
der zunehmenden Entwicklung des Fremdenverkehrs wurden
um 1818 erste schmale Wanderpfade angelegt. Grenzsteine
zeigen, dass die Bode einst ein Grenzfluss war. Die rechte
Flussseite gehörte zum Königreich Preußen,
die linke oberhalb des Bodekessel zum Herzogtum Braunschweig.
Bereits 1937 wurde das Bodetal zwischen Thale und Treseburg
(475 ha) zum Naturschutzgebiet erklärt. |